2026-01-05
Ein Netzwerk-Patchpanel ist wie die „zentrale Schalttafel“ oder „Anschlussdose“ des gesamten Netzwerkverkabelungssystems.
Wenn Sie die Netzwerkanschlüsse an den Wänden Ihres Unternehmens oder Zuhauses mit Steckdosen vergleichen, dann ist das Patchpanel die „Steckdosenleiste“, die diese Steckdosen zentral verwaltet.
Stellen Sie sich vor, Sie hätten Netzwerkkabel aus 20 Räumen, die direkt an einen Switch angeschlossen wären; Wenn sich die Kabel verheddern, würde es ein Durcheinander geben. Bei einem Netzwerk-Patchpanel werden alle langen Kabel, die aus den Wänden kommen, sauber an der Rückseite des Panels befestigt, während die Vorderseite über eine Reihe übersichtlich angeordneter Anschlüsse verfügt.
Die Netzwerkkabel in den Wänden sind normalerweise ziemlich starr (einadriger Kupferkern), und häufiges Ein- und Ausstecken kann leicht zum Bruch oder zur Beschädigung der Ports des Switches führen. Mithilfe eines Patchpanels können Sie das Patchpanel und den Switch mit flexiblen Patchkabeln verbinden. Selbst wenn häufige Verbindungswechsel erforderlich sind, werden nur die kostengünstigen Patchkabel beschädigt, nicht jedoch die Hauptkabel in der Wand.
Wenn Sie den Netzwerkzugriff auf Raum 1 ermöglichen möchten, suchen Sie einfach den entsprechenden Anschluss am Netzwerk-Patchfeld und verbinden Sie ihn mit einem kurzen Patchkabel mit dem Switch. Möchten Sie die Verbindung trennen? Ziehen Sie einfach das Patchkabel ab. Es besteht keine Notwendigkeit, die Kabel in der Wand zu berühren.
Rückseitiger Abschluss: Die während der Renovierung aus verschiedenen Räumen gezogenen Netzwerkkabel (normalerweise Cat6 oder Cat6a) werden auf der Rückseite des Patchpanels „terminiert“. Dieser Vorgang wird „Punching Down“ genannt und die Kabelenden werden dort dauerhaft fixiert und bewegen sich nicht.
Front-End-Patching: Die Vorderseite des Patchpanels verfügt über eine Reihe von Standard-Netzwerkkabelschnittstellen. Sie verbinden einfach die Ports des Patchpanels über kurze Netzwerkkabel (Patchkabel) mit dem benachbarten Netzwerk-Switch und schon ist das Netzwerk verbunden.
Klare Beschriftung: Patchpanels verfügen in der Regel über Beschriftungsschlitze. Sie können „Port 1 – Wohnzimmer“ und „Port 2 – Büro des Managers“ deutlich beschriften, was die Fehlerbehebung bei Netzwerkproblemen erheblich erleichtert.
Fester Typ (Punch-Down-Typ): Die Schnittstellen sind bereits auf dem Panel fixiert; Sie drücken einfach die Drahtadern fest.
Modularer Typ (Typ mit leerer Platte): Die Platte hat nur Löcher; Sie können je nach Bedarf verschiedene Arten von Keystone-Buchsen einsetzen (z. B. können einige Löcher mit Netzwerkkabelmodulen bestückt werden, andere mit Glasfasermodulen). Diese Methode ist die flexibelste und derzeit ein sehr beliebter Ansatz.
Der Zweck eines Netzwerk-Patchpanels besteht nicht darin, das Netzwerk schneller zu machen, sondern es stabiler, ästhetisch ansprechender und einfacher zu warten. Es ist die Trennlinie zwischen professioneller und unordentlicher Verkabelung.
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